5 sichere Wege zur eigenen Unzufriedenheit

Alles unter einen Hut zu bekommen, ist nicht leicht. Das Gefühl, immer gerade irgendetwas zu vernachlässigen – den Job, die Kinder, Freunde – gehört fast zum Alltag. Die dadurch entstehende Unzufriedenheit wirkt sich negativ auf die eigene Produktivität aus und legt die Motivation lahm.

Es gibt ein paar Einstellungen und Verhaltensweisen die diese Unzufriedenheit anfachen können. Die eigene Sichtweise auf die Dinge zu überdenken, kann dementsprechend der Unzufriedenheit entgegenwirken.

Sich mit anderen vergleichen

Wer sich permanent mit anderen vergleicht, wird immer das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein. Es gibt immer jemanden im eigenen Umfeld, der vermeintlich mehr leistet – aber man kann selten dahinter schauen. Möglicherweise hat die Person mehr Unterstützung auf einem anderen Gebiet und daher mehr Zeit und Elan. Manche Menschen reden auch mehr über die Dinge, die sie tun, als dass sie wirklich etwas tun. In jeden Fall hält einen das Beobachten und Vergleichen mit Kollegen oder Freunden von der eigenen Produktivität ab und führt mit Sicherheit zu Frustration.

Alles gleichzeitig wollen

Alles zur selben Zeit zu wollen – daran kann man nur scheitern. Das Leben hat Seasons, und so auch die eigene Karriere! Hundert Prozent Mutter zu sein und gleichzeitig alles im Job zu geben, am besten während der Partner auch Vollzeit arbeitet – das funktioniert schon rein rechnerisch nicht. Zu akzeptieren, dass es für alles eine Zeit gibt, hilft dabei, mit der aktuellen Situation weniger unzufrieden zu sein.

Fehlendes Einschätzungsvermögen

Auf die eigenen Leistungen hat man immer einen besonders kritischen Blick. Hinzu kommt häufig ein mangelndes Einschätzungsvermögen, was man in einer bestimmten Zeit schaffen kann. Und offenbar ist man da auch sehr lernunwillig. Denn am folgenden Tag nimmt man sich wieder zu viel vor, um sich am Ende erneut darüber zu ärgern, nicht alles geschafft zu haben. Die eigene Leistung zu unterschätzen, nicht zu sehen, was  man geschafft hat – da ist die Unzufriedenheit vorprogrammiert.

Sich zu schnell zufrieden geben

Klingt blöd, aber zu schnell mit etwas zufrieden zu sein, kann mittelfristig zu Unzufriedenheit führen! Wenn ich mich heute mit weniger Geld zufrieden gebe, als ich eigentlich möchte, nur um den Job zu bekommen, kann das schon morgen dazu führen, dass ich mich nicht ausreichend gewertschätzt fühle und unzufrieden bin.

Erwartungen

Erwartung hat etwas mit warten zu tun. Darauf zu warten, dass andere etwas dafür tun, das eigene Leben angenehmer zu machen – etwa der Partner oder der Chef – bringt einen selbst in die passive Rolle. Und damit automatisch in die Unzufriedenheit. Natürlich ist es schön, wenn andere sich um einen kümmern und versuchen, einem das Leben zu erleichtern. Aber trotzdem die Dinge, die man gern anders haben möchte, selbst in die Hand zu nehmen, führt am Ende zu mehr Glück. Und man kann auch noch stolz auf sich sein.

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